25.09.1946: US-Colonel B. McMahon, US-Armee, München, überreicht die Zeitungslizenz Nr. 112 an Walter Fischer.
1950: Der erste Bauabschnitt der Druckerei Steeger gegenüber dem Stadtbad.
Hinter den Rundbogenfenstern
im Erdgeschoss die neue Rotation.
1959: Linotype-Zeilensetzmaschine
mit Lochbandsteuerung
1973: Rohbau des Verwaltungsgebäudes
1945
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt die Geschichte des Verlagshauses Steeger - so der ursprüngliche Name des Druckhauses Bayreuth, heute bayreuth druck + media - unter schwersten Bedingungen: Firmengründer Julius Steeger und seine 20 Mitarbeiter nehmen ihre Tätigkeit an den Druckmaschinen am Schlossberglein in Bayreuth auf. Zerbrochene Fenster, die nur bedingt Schutz vor Wind und Wetter bieten, sowie veraltete Geräte fordern das ganze Engagement der Belegschaft. Neben einer Tageszeitung, der „Fränkischen Presse“, werden im Behelfsbau bereits Broschüren, Formulare und Drucksachen gefertigt.
1950
Die Druckerei bezieht ein neues Gebäude in der Bahnhofstraße. Mit dem Umzug verbessern sich auch die technischen Möglichkeiten: Eine Rotationsmaschine für 16-seitige Produktion macht den Zeitungsdruck schneller und effizienter. In den folgenden Jahren wird das Werk stetig modernisiert und dem neuesten Stand der Technik angepasst: Neue Setzmaschinen, Schnellpressen und Zylinderautomaten werden angeschafft.
1959
Ende der fünfziger Jahre nutzt das Unternehmen als einer der ersten Druckbetriebe in Bayern lochbandgesteuerte Schnellsetzmaschinen, die eine Steigerung von Produktivität und verbesserte Arbeitsabläufe mit sich bringen.
1970
In der Firmengeschichte ist 1970 ein bedeutendes Jahr: Das Unternehmen beschließt die Expansion. Dies bedeutet nicht nur einen Neubau sowie den Umzug in die Theodor-Schmidt-Straße, sondern auch die Anschaffung neuer Maschinen, die technisch den höchsten Anforderungen entsprechen. Mit dem Neubau ist das Unternehmen das größte Wirtschaftsunternehmen in Bayreuth, was sich auch in einem neuen Namen widerspiegelt: Die Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH ist geboren.
1979
In diesem Jahr kommt zum ersten Mal eine Vierfarben-Bogenoffsetmaschine zum Einsatz, die auch auf einen 2/2-farbigen Druck umgestellt werden kann. Mit dem computergesteuerten Photosatz beginnt im Druckhaus Bayreuth eine neue Ära.
1994
Die neue Rotationsanlage KBA Journal bringt Farbe auch in den Zeitungsdruck.
2001
Das Ende der klassischen Filmbelichtung steht bevor: Eine automatisierte CTP-Anlage verkürzt den Weg vom Desktop-Publishing zur Druckplatte.
2006
Mit der neuen KBA C217 ermöglicht das Druckhaus Bayreuth die Qualität des Bogenoffset-Drucks im wirtschaftlichen Rollenoffset.
2009
Das Druckhaus Bayreuth gliedert seinen Akzidenzdruck in eine neue Gesellschaft „bayreuth druck + media“ aus. Diese wird auf die Bedürfnisse des Marktes neu ausgerichtet. Durch die klare Positionierung im Markt auf die Bereiche Internetdruckerei, Spezialitäten sowie Dienstleistungen und durch eine Vertriebskooperation mit Oste-Druck in Bremervörde ist bayreuth druck + media zukunftssicher aufgestellt.






Theodor-Schmidt-Straße 17